Demokratie


Demokratie heißt:Demokratie
Verantwortung aktiv mitleben und seine Gemeinschaft bewußt mitgestalten.

Die Stämme des BdP werden demokratisch geleitet.
Vom Wölfling bis zum Erwachsenen dürfen alle mit gleicher Stimme mitentscheiden. Diese demokratische Struktur setzt sich auf die Landes- und Bundesebenen fort.

Der BdP fördert die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und politischen, weltanschaulichen und religiösen Themen, ohne seine Mitglieder in eine Richtung zu beeinflussen.

Der BdP ist politisch, weltanschaulich und konfessionell unabhängig. Er steht allen Konfessionen und auch nichtkonfessionell gebundenen Menschen offen. Diese Neutralität und Toleranz verlangt der BdP auch Demokratievon allen seinen Mitgliedern. Extremistische, rassistische, nationalistische, völkische und fremdenfeindliche Anschauungen haben im BdP keinen Platz, genausowenig wie religiöser Fundamentalismus und Fanatismus gleich welcher Richtung. Auch "Jugendreligionen", "Ersatzreligionen" und sogenannte "neuheidnische Kulte", sprich Sekten, bleiben selbstverständlich außen vor, ebenso wie ein wie auch immer begründeter Materialismus. Sie widersprechen alle den der Aufklärung, Demokratie und Internationalität verpflichteten Grundlagen des Pfadfindens.

Wer die offene Gesellschaftsordnung ablehnt, egal von welcher Seite her, kann nicht zu der internationalen Bewegung des Pfadfindens gehören. Folgerichtig wurden wir Pfadfinder 1933 - 1945 vom "Dritten Reich" verboten und verfolgt und gleicherweise wieder ab 1945 - 1989 im Bereich der späteren DDR. Beide Diktaturen widersprachen grundsätzlich unseren Werten und sahen uns deshalb als ihre Feinde an.

Durch das ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder leistet der BdP einen wichtigen Beitrag zur offenen, demokratischen Jugendarbeit in Deutschland.