Stammesgeschichte


Zur Geschichte unseres Stammes Albatros gehören selbstverständlich und wesentlich auch inzwischen 47 Jahre regelmäßige gute Gruppenstunden, viele wunderbare Lager mehrmals im Jahr, abenteuerliche Fahrten und Aktionen mehrmals im Jahreslauf und all die schönen Erlebnisse, die junge Menschen für das Pfadfinden begeistern. Sie waren und sind das Werk vor allem auch junger engagierter Menschen, die Gruppen leiten oder sich um die übrigen Angelegenheiten des Stammes kümmern. Erwachsene im Hintergrund und in der Stammesführung ermöglichen ihnen dies. Ohne all das gäbe es den Stamm Albatros nicht.

In den Chroniken und der Stammesgeschichte sollen und können freilich nur die nachhaltig wirksamen strukturellen Ereignisse der Stammesgeschichte daraus ausgewählt und aufgelistet werden, die zu Höhen und Tiefen beigetragen haben, den Stamm mehrmals vor den Abgrund der Auflösung führten, ihn immer wieder aus eigener Kraft davor bewahrten und ihn immer wieder zu neuen Höhenflügen führten. Die Chroniken spiegeln tabellarisch das Stammesleben, die Geschichte stellt die dahinterliegende Stammesentwicklung dar.

Wie es bei uns heißt: "Der Albatros muss fliegen, am Boden holt ihn die Katz."


1. Der Stammesname

In der ehemaligen BDP Landesmark Bayern war es 1947 bis 1967 Tradition, dass Münchner BDP Stämme gern Vogelnamen trugen. Als letzter BDP Stamm erhielt in dieser Tradition die 1965 gegründete Aufbaugruppe Wikinger in München-Solln anlässlich ihrer Ernennung zum BDP-Stamm 1967 den Namen "Albatros".

ältere Münchner Stämme dieser Namens-Tradition sind noch heute der BdP Stamm Steinadler (gegr. 1922) in München-Sendling, der BdP Stamm Adler (gegr. 1946) in München-Schwabing und der BdP Stamm Bussard (gegr. 1960) einst in München-Allach, heute in Germering.

Der BdP Stamm Steinadler in München ist damit die nachweislich älteste bestehende Pfadfindergruppe Deutschlands und wurde deshalb 1961 von den "Alt-Einsern" zum offiziellen "Traditionsstamm" ihres "Ersten Münchner Pfadfinderzuges" vom 25.09.1909, der ersten deutschen Pfadfindergruppe, ernannt. Dr. Alexander Lion (1870 - 1962), Gründervater des deutschen Pfadfindens 1909 und wieder 1945 war "Ehren-Einser". Der BdP Stamm Steinadler ist bis 1933 der 9. Münchner Pfadfinderzug, der sich 1922 vom 8. Münchner Pfadfinderzug abspaltete und als Sektion "Turnerpfadfinder" dem TSV 1860 München anschloss. 1933 schloss er sich über den Bayerischen Pfadfinderbund München der Reichsschaft Deutscher Pfadfinder (RDP) an und teilte deren weiteres Schicksal. 1946 nahm er als BDP Stamm Steinadler seine Pfadfinderarbeit wieder auf.

2. Die Stammesführer


Peter-Jürgen Lüders 1965 - 1966
Stammesgründer
Peter-Jürgen Lüders (PJL)
(16.09.1922 - 09.04.2003


Helmut Reitberger 1966 - 1969
Helmut Reitberger
(geb. 1945)


1969 - 1973
Eberhard Böttcher


Elisabeth von Heydebrand 1973 - 1977
Elisabeth von Heydebrand (Lieth)
(geb. 1954)


Oliver Leffler 1977 - 1981
Oliver Leffler (Ukawe)
(geb. 1959)


Dieter Heß 1981 - 1982
Dieter Heß (Hugo)
(geb. 1953)


Stefan Arendt 1982 - 1984
Stefan Arendt
(geb. 1963)


Herald Kellermann 1984
Harald Kellermann (Harry)
(geb. 1967)


Guido Großmann 1984 - 1985
Guido Großmann
(geb. 1963)


Steffen Siguda 1985 - 1989
Steffen Siguda


Felix Miketta 1989 - 1990
Felix Miketta


1990 - 1991
Anke Schlottmann


1991 - 1992
Thomas Daniels (Ginggi)


Sebastian Ziegler 1992 - 1995
Sebastian Ziegler (Wastl)


Benjamin Streubel 1995 - 1998
Benjamin Streubel (Benny)
(geb. 1974)


Oliver Leffler

1998-2016
Oliver Leffler (Ukawe)
(geb. 1959)


Nick Westphal

seit 2016
Nick Westphal (DOC)
(geb. 1959)

3. Die Stammesentwicklung

vor 1965 & drumherum


In Alt-Solln gab es in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts einen interkonfessionellen Pfadfinderstamm "Fagana", dessen Bund sich im März 1933 mit 4 anderen Pfadfinderorganisationen der sogenannten "Bündischen Jugend" kurzfristig im Dachverband "Großdeutscher Bund" zusammenschloss, mit dem einzigen gemeinsamen Ziel, durch Mitgliederstärke und diplomatisches Taktieren der drohenden Zwangsauflösung durch das NS-Regime zu entgehen. Aus heutiger Sicht war politisches "Anbiedern" an das NS-Regime ein Teil der damaligen Taktik. Das Verhängnisvolle daran wurde freilich den meisten wohl erst im Nachhinein klar. Welcher Pfadfinder-Organisation er angehörte, ist nicht bekannt. Am 17. Juni 1933 wurden er, die 5 Organisationen und ihr gemeinsamer Dachverband per NS-Gesetz zwangsaufgelöst und verboten.

Der historische Vorläufer unseres BDP/BdP, die "Reichsschaft Deutscher Pfadfinder (RDP), war republiktreu und gehörte aus diesem Grund dem Großdeutschen Bund nur kurzfristig bis 1.Mai 1933 an. Die politische Anbiederung des Großdeutschen Bundes an das NS-Regime war der Grund ihres Austritts. Sie sollte im August 1933 auch als erste deutsche Pfadfinderorganisation überhaupt in den Weltverband WOSM aufgenommen werden, was vom NS-Regime allerdings unterbunden wurde, das Organisations-Verbot aber bis 26.05.1934 noch hinauszögerte. Die Gruppen der RDP wurden im September 1933 in die NS-Jugendorganisationen geschlossen zwangseingegliedert und konnten noch eine gewisse Zeit ihr Eigenleben darin bewahren. Dies sorgte für großen Zulauf aus den anderen schon verbotenen Pfadfinderorganisationen.

Seit den 50er Jahren war das Sollner Pfadfinden geprägt durch den Mädchenstamm "Burg Kolibri", später umbenannt in "Burg Feuervogel", in der "Groß-Burg der Cosuaneten" (d.h. Bezirk München) des "Bund Deutscher Pfadfinderinnen" (BDPw) und den Jungenstamm "Feuerreiter" des "Bund Deutscher Pfadfinder" (BDPm)". Der Stamm Feuereiter löste sich ca. 1967, die Burg Feuervogel ca. 1968 auf. Dies war die Zeit der Gründung des Stammes Albatros in Solln, zunächst noch unter dem Namen "Gruppe Wikinger". Eine begrenzte personelle Kontinuität in der Anfangszeit von Albatros besteht nur zum BDPm Stamm Feuerreiter. Die Burg Feuervogel wurde von Marie Luise Ramadier (Fratz) gegründet und hatte ihren Gruppenraum im ehemaligen Alt-Sollner Polizeihaus. Zum BDPm bestand zu dieser Zeit auf Stammesebene anfänglich kein Kontakt. Die teilweise änderung dieser Haltung ab Mitte der 60er Jahre führte zu Differenzen innerhalb der Führungsebene der Burg Feuervogel und schließlich zu deren Auseinanderbrechen, was die Auflösung der Burg nach sich zog. Der BDPm Stamm Feuerreiter wurde in seiner Endphase von einem gewissen "Turm" geführt, dessen damals nicht mehr zeitgemäßen und prinzipiell unpfadfinderischen pädagogischen Vorstellungen die jüngeren Führungskräfte zum übertritt zur neuen Gruppe Wikinger bewegten, was die Auflösung des Stammes Feuervogel nach sich zog.


In den 50er Jahren soll es kurzlebige Versuche der Gründung eines katholischen Jungen-Stammes der "DPSG" in Solln gegeben haben. Ende der 70er Jahre gelang in Alt-Solln in der Pfarrei Sankt Johann Baptist die Gründung eines katholischen Stammes der DPSG, 1980 in der Parkstadt Solln in der Pfarrei Sankt Ansgar die einer Aufbaugrupppe (Siedlung) der DPSG. Die Siedlung war die erfolgreichere Gründung und 1982 verschmolzen beide zum heutigen DPSG Stamm Sankt Ansgar mit Sitz in der Parkstadt Solln.

Der Anfang: 1965 bis 1967


Im Herbst 1965 gründet Peter Jürgen Lüders (PJL) (16.09.1922 - 09.04.2003) im damaligen Sollner Wohnhaus der Familie Lüders in der Willbrechtstraße 77 die Aufbaugruppe "Wikinger" im "Bund Deutscher Pfadfinder (BDPm)". PJL ist 1961 - 1967 Landeskanzler der damaligen BDP Landesmark Bayern d. h. ihr Schatzmeister. Seine Söhne Jochen und Christian sind Mitglieder der Gruppe. Unterstützt wird er von seiner Frau Hannelore Lüders (25.05.1924 - 27.10.2010).

Der BDP wurde 1948 gegründet und war 1950 bis 1971 der einzige international anerkannte interkonfessionelle Vertreter der männlichen Weltpfadfinderbewegung (WOSM) in Deuschland.

Der stellvertretende Stammesführer des BDPm Stammes Feuerreiter, Helmut Reitberger, tritt im Frühjahr 1966 aus pädagogischen Gründen aus seinem Stamm Feuerreiter aus, nimmt im Sommer am Bundeslager in Forchheim mit der Gruppe Wikinger teil und tritt ihr im Herbst des Jahres bei. Helmut und PJL kannten sich schon vorher gut. Joachim Steiner (Josti) kommt noch Ende 1966 vom Stamm Feuerreiter hinzu. Sie bauen den Stamm systematisch in der Wölflings- und Pfadfinderstufe auf und übernehmen Anfang 1967 die Führung der Gruppe, Helmut als Gesamtleiter (Feldmeister), Josti als Schatzmeister (Kanzler).

Im August 1967 fährt die Aufbaugruppe Wikinger unter der Führung von Helmut Reitberger zu ihrem ersten Sommerlager nach Spetzgart bei überlingen am Bodensee. Sie hatte dafür Gelände des dortigen Landschulheimes zur Verfügung gestellt bekommen. Am 1. August 1967 ernennt PJL in seiner neuen Funktion als Landesfeldmeister (d.h. Landesvorstand) der BDP Landesmark Bayern (1967 - 1969), seine Aufbaugruppe Wikinger offiziell zum BDP Stamm Albatros. Die Feier findet in der "Felsenmühle" statt, einem eiszeitlichen Naturdenkmal.

Im Herbst 1967 gründet Helmut Reitberger auf Anregung von PJL eine Sippe im Münchner Kindlheim in Giesing, ein pädagogisches Experiment mit Kindern aus sozial schwierigen Verhältnissen.

Erster Höhenflug: 1968 bis 1970


Horst Peter Aly tritt dem Stamm im Sommer 1968 bei und übernimmt die Führung der Sippe im Münchner Kindlheim. Einer der damaligen Pfadfinder besuchte 2011 seinen Enkel (BdP Stamm Staufen) am BdP Landespfingstlager am Zellhof und traf dort unversehens auf seinen alten Stamm Albatros. Sein Bericht, wie das Pfadfinden ihm damals wesentlich half, seinen rechten Pfad im Leben zu finden, war äußerst bewegend. Helmut Reitberger, der als VDAPG Bundesvorsitzender und Alt-Albatros zu Besuch kam, verpasste er leider um wenige Minuten.

1969 zieht sich Helmut aus beruflichen Gründen aus der Stammesarbeit zurück. Eberhard Böttcher übernimmt die Stammesführung. Helmut, Josti und Aly engagieren sich in der Landesführung des bayrischen BDP: Horst Peter Aly wird bayrischer Landesvorsitzender, Josti Landesschatzmeister und Helmut Reitberger Landesbeauftragter Pädagogik. PJL ist inzwischen Bundesbeauftragter Soziales des BDP (1969 - 1971). Vier Albatrosse sind in turbulenten Zeiten auf Landes- und Bundesebene im BDP gestaltend engagiert und maßgeblich am fast geschlossenen übertritt des bayrischen BDP in den neuen BdP und dessen konzeptioneller Neuausrichtung beteiligt.

über Pfingsten 1970 nimmt der Stamm Albatros am Horstlager des BDP Horstes Tassilo bei Rothenburg a.d.Laaber teil. Weitere Teilnahmen an Horstaktionen folgen. 40 Jahre später trägt dies Früchte.


Erste Krisenjahre: 1971-1977


1971 tritt der Stamm Albatros mit fast allen bayrischen BDP-Stämmen in den neuen "Bund der Pfadfinder (BdPm) e.V." über. Grund der mehrfachen Spaltung des BDP war dessen extreme Linkspolitisierung in Folge von "1968". BdP und DPV (Deutscher Pfadfinderverband) sind die beiden größten "Splitter". Helmut Reitberger ist 1971 bis 1974 Landesvorsitzender des neuen BdP Bayern e.V.. PJL wird Bundeschatzmeister des neuen BdP (1971 - 1988) und anschließend noch für mehrere Jahre Bundesbeauftragter Soziales des BdP.

1971 trennt sich die Pfadfinder-Sippe Panther unter Christian Lüders im Streit vom Stamm Albatros und gründet den BdP Stamm Martin-Luther-King in Solln. Der Stamm Albatros ist dadurch wieder nahezu allein auf seine Meute zurückgeworfen. Statt Albatros erfährt nun der neue Stamm ihres Sohnes die Unterstützung der Familie Lüders.

Albatros verliert dadurch sein Stammesheim bei der Familie Lüders, das gesamte Stammesmaterial und muss künftig auf häufig wechselnde Räumlichkeiten in Kirchen und Freizeitheimen ausweichen. Der Stamm Martin-Luther-King trifft sich zunächst weiter im Privathaus der Familie Lüders und bekommt schließlich private Kellerräume eines Sollner Architekturbüros als festen Treffpunkt.

1973 übernimmt die Abiturientin Elisabeth von Heydebrand die Stammesführung und baut den Stamm von der Meute her zusammen mit ihren Geschwistern personell und materialmäßig neu auf. Ihr heimatlicher Bauernhof in Weipertshausen bei Münsing am Starnberger See wird häufiges Ziel der Albatrosse für Lager, über ein Wochenende oder auch länger.

Im Januar 1975 stößt Oliver Leffler, 1967 - 1971 Wölfling im BDP Stamm Huck Finn in München-Neuhausen und 1972 - 1974 Pfadfinder im DPSG Stamm Dom Helder Camara in München-Fürstenried West, zu Albatros. Der BDP Stamm Huck Finn war eine Abspaltung vom BDP Stamm Steinadler unter Sampo Widmann im Jahr 1966 und löste sich 1971 auf. Der DPSG Stamm Dom Helder Camara war ein kurzlebiger Versuch von Jugendarbeit unter dem Deckmantel des Pfadfindens.

Alfred Scheffer (1938 - 1994) genannt "Schnecke", in den 50er Jahren BDP-Pfadfinder in Bielefeld, zieht im Herbst 1975 seine beiden Kinder aus dem Stamm Albatros ab, um mit ihnen in Großhadern einen eigenen Stamm, den BdP Stamm Bären, nach seinen eigenen Vorstellungen zu gründen. Schnecke umwirbt alle Sippenkameraden seiner Kinder und zieht die meisten mit. Oliver Leffler widersteht jedoch den verlockenden materiellen Angeboten von Schnecke. Der Stamm Albatros ist wieder nahezu allein auf seine Meute zurückgeworfen.

1984 wird Schnecke schließlich aus dem BdP ausgeschlossen und erklärt gleichzeitig seinen Austritt aus dem BdP. Mit einigen anderen ehemaligen Bären-Mitgliedern gründet er den Stamm Schwarze Löwen in München-Großhadern. Der neue Stamm ist zunächst Mitglied im Pfadfinderbund Bayern (PbB) (im DPV), dann nach Austritt aus diesem bildet der Stamm seinen eigenen "Bund Grenzland" im DPV und schließt sich 2011 dem größeren DPV-Pfadfinderbund Mosaik an.

Nach 10 jähriger und durch die Querelen im BDPm verzögerter Anlaufzeit schließen sich der "Bund der Pfadfinder (BdPm)" und der "Bund Deutscher Pfadfinderinnen (BDPw)" am 01.01.1976 zum heutigen Bund der Pfadfinderinnen & Pfadfinder (BdP) e.V." zusammen. Helmut Reitberger ist Bundesbeauftragter für die Ranger-Rover-Stufe und im Bundesausbildungsteam für das Wood-Badge / Gilwellkurse.

Ein der Familie von Heydebrand gehörendes kleines leerstehendes Austragshäusel mit Garten gegenüber dem Bauernhof wird im Sommer 1976 vom BdP Bayern als sein erstes Landeszentrum angemietet. Der Stamm verlegt seine Lager dorthin. Mit der Gründung des Obermeierhofes in Grafengars durch Helmut Reitberger 1978 als neues großes Landeszentrum des BdP Bayern verliert Weipertshausen seine Funktion, wird aber privat von Münchner Rovern bis zum 10.10.1989 als Gruppenunterkunft weitergeführt.

Oliver Leffler übernimmt im Stamm die Aufgabe der Gründung und Leitung einer neuen Pfadfinderstufe gemäß dem Gildenkonzept des BdP und durchläuft die entsprechende Stufenausbildung des BdP vollständig bis hin zum Gilwellkurs für Stufenführungen. Die neue Sippe Fregattvogel - heute die Mannschaft der Alten Fregatte - ist ein erster Erfolg. Am "Dispo", einem Kurs für Ranger & Rover (heute "TiLop"), lernt er den Steinadler-Rover Dieter Hess kennen und es entsteht eine Freundschaft aus der eine enge Zusammenarbeit der älteren Steinadler und Albatrosse für mehrere Jahre erwächst. Dieter Hess tritt zum Jahreswechsel zu Albatros über.

Dieter und Oliver nehmen beide am Gilwell-Kurs über den Jahreswechsel 1976/77 in Kronberg teil. Dieter für die R/R-Stufe, Oliver für die Pfadfinderstufe. Das Oliver von Helmut Reitberger gestellte Thema seiner Gilwellarbeit war "Aufbau einer Gilde im Stamm Albatros". Kein Problem, es passte bestens zu seiner Tätigkeit im Stamm - vermeintlich!

Im Januar 1977 erfährt der Stamm, dass Lieth wegen Berufseinstieg und Heirat aus der aktiven Stammesarbeit bald ausscheiden wird. Oliver wird, eben 18 geworden, zum Stammesführer gewählt. Im Februar erfährt Oliver telefonisch von Eltern, dass die Meute des Stammes vergeblich auf ihre Meutenführung wartet. Oliver schwingt sich sofort auf sein Fahrrad, radelt nach Solln zum Treffpunkt der Meute im Jugendhaus der Pfarrei Sankt Johann Baptist und hält seine erste Gruppenstunde als Meutenführer, die er sich während der Radlfahrt überlegt. Da Schul- und Liebeskummer die bisherige Meutenführung nicht mehr erscheinen lassen, übernimmt Oliver die Meutenführung auf Dauer - bis heute.

Im Frühling 1977 erfährt Oliver ohne weitere Begründung, dass der Sippe Fregattvogel ihren bisherige Raum im Schülerzentrum des Schlosses Fürstenried nicht mehr benutzen könne. Eine diesbezügliche kritische Nachfrage des Präsidenten des Bayerischen Jugendringes wird vom Schülerzentrum lapidar mit Eigenbedarf beantwortet. Die Sippe hält ihre Gruppenstunden daraufhin in öffentlichen Grünanlagen und schließlich im Privatkeller von Olivers Eltern in der Bellinzonastraße 10 ab. Erst 2010 klärt der Fund eines Schriftstücks im BdP Bayern Archiv die Angelegenheit als eine Intrige von Alfred Scheffer (Schnecke) auf. Schnecke hatte aus Neid ein verleumderisches Schreiben an das Schülerzentrum gerichtet um ihm mißliebige Konkurrenz zu beseitigen.

Im Frühsommer erhält Oliver schließlich ein Schreiben der Pfarrei Sankt Johann Baptist, dass das Jugendheim dem Stamm nicht mehr zugänglich sei. Als Begründung wurde die unberechtigte Schlüsselübergabe von Lieth auf Oliver angeführt, eigentlicher Anlass war aber das nächtliche Treiben der Albatros-Rover im Jugendheim. Sie hatten nach Gruppenstunden ein Fenster gezielt offengelassen um nachts einsteigen zu können und waren dabei ertappt worden. Zur gleichen Zeit wird im Jugendheim eine DPSG-Gruppe gegründet.

Nach weiterem Fehlverhalten am Stammespfingstlager in Techuana bei Villach und am BdP Bundeslager bei Kirchberg im Hunsrück mit jeweils Heimschickung als Konsequenz trennten sich Stamm und BdP von diesen "Rovern".

Der Stamm stand damit mit allen seinen Gruppen auf der Straße, nachdem auch der Hausmeister die Gruppenstunden im Keller der Familie Leffler untersagt hatte. Gruppenstunden finden in der Grünanlage beim alten Sollner Friedhof statt. Mit Wintereinbruch kann der Stamm sich bis auf weiteres im Keller der Familie Arendt, deren beide Kinder im Stamm Mitglied sind, in der Ludwigshöherstraße 56 treffen, was den Stamm rettet. Christian Arendt ist selbst BDP-Pfadfinder, seine Frau Monika entwickelt unendliche Geduld und Nachsicht mit diesem quirligen Haufen Albatrosse mehrmals wöchentlich in ihrem Haus.

Die Führung der Pfadfinderstufe übernimmt ab Herbst 1977 Dieter Hess, der ab 1978 auch in die Stammesführung eintritt.

Dem Thema von Oliver's Gilwellarbeit hatten all diese Ereignisse 1977 den Boden entzogen, zeitlich und sachlich. Oliver war dauerhaft Meutenführer geworden und die Lösung der Probleme im Stamm war vordringlich gewesen. Sie wird nie geschrieben werden.

2. Höhenflug: 1978 - 1990


Mit einem endlich festen eigenen "Stammesheim" nahm das Stammesleben schnellen Aufschwung. Die Mitgliederzahlen stiegen. Es war allen klar, dass der Keller der Familie Arendt nur eine vorübergehende Lösung sein kann. Oliver wendet sich schriftlich an die Stadt München und den Bezirksausschuss Solln mit der Bitte um Gruppenräume für den Stamm. Die Anfrage wird positiv aufgenommen. Mit Unterstützung von Ursel Redepenning und Christian Arendt, die beide politisch aktiv sind, beginnt die Suche nach passenden Räumlichkeiten. Die Vorsitzende des Bezirksausschusses Solln, Frau Antonia Köferl, unterstützt die Bemühungen von Anfang an gegenüber der Stadt München und der Sollner öffentlichkeit. Das Stadtjugendamt unterstützt bei den Verhandlungen mit der städtischen Liegenschaftsverwaltung. Die Entwicklungen lassen bald auf Erfolg hoffen.

In diesem Stadium wendet sich der Stammesführer des BdP Stammes Martin-Luther-King und Ex-Albatros, Christan Lüders, an Oliver Leffler mit der Bitte, sich der Raumsuche mit seinem Stamm anschließen zu können, da die Räume im Keller des Architektenbüros zu eng seien und das Haus bald abgerissen würde. Auch schlägt er Oliver vor, den Stamm Albatros aufzulösen und Mitglieder und Material seinem Stamm Martin-Luther-King einzugliedern. Letzteres Ansinnen lehnt Oliver unmissverständlich ab, auf ersteres läßt er sich aus taktischen Gründen nach Bedenkzeit ein. Ab diesem Zeitpunkt unterstützen Peter Jürgen Lüders und seine Frau Hannelore mit ihren vielfältigen Beziehungen zur lokalen Politik und Wirtschaft die Raumsuche aktiv.

Christian Lüders bindet daraufhin den Pullacher BdP Stamm Bussard-Süd in die Raumsuche als dritten Stamm ein. Dieser Stamm war erst 1976 vom BDP zum BdP übergetreten, was ihn bis zuletzt prägen sollte. Machtkämpfe gegen Albatros deuteten sich schnell an. In der öffentlichkeit ist die größere Zahl der betroffenen Kinder aber sehr hilfreich, ebenso wie die engagierte Unterstützung auch der Familie Lüders.

Am 01.04.1980 ist die Raumsuche der drei Stämme endlich erfolgreich und die Familie Arendt kann wieder aufatmen. Oliver Leffler mietet für die drei BdP-Stämme das Abbruchanwesen Wolfratshauserstraße 151 bis Abbruch für eine symbolische Miete von 1.- DM/qm und übernahme der Verbrauchskosten privat an. Die Stämme sind rechtlich abgesicherte exklusive "Untermieter" von Oliver. Vertragspartner für die Pfadfinder ist die städtische Liegenschaftsverwaltung.

Den Mietvertrag bekommt Oliver Leffler mit Unterstützung des Stadtjugendamtes vom Liegenschaftsamt als bisheriger offizieller Verhandlungspartner für die drei BdP-Stämme. Der Versuch der Familie Lüders, sich den Mietvertrag einen Tag vor Unterzeichnung ohne Rücksprache mit den drei Stämmen unter Vorspielung falscher Tatsachen bei der Stadt München für sich zu erschleichen, wird von der Stadtverwaltung nach kurzer Rücksprache mit Oliver vereitelt. Das noch nicht begonnene Zusammenleben der drei BdP-Stämme steht von Anfang an unter einem schlechten Vorzeichen. PJL akzeptiert seine "Niederlage" schnell und reicht Oliver erfolgreich die Hand über den Graben.

Das Haus wurde 1919 von dem Architekten Georg Strebl als vorübergehendes einfach gestaltetes und baulich ausgeführtes Privathaus erbaut und stand vor dem Einzug der Pfadfinder 10 Jahre auf Abbruch leer. Obdachlose und Jugendliche waren in diesen 10 Jahren gern eingestiegen und hatten deutliche Spuren hinterlassen. Es war von der Stadt im Zuge der Erweiterungspläne für die Wolfratshauserstraße gekauft worden. Der Bayerische Jugendring förderte die ersten grundlegenden Renovierungsarbeiten der drei Stämme, um das Haus überhaupt wieder benutzbar zu machen.

Das feste Stammesheim führte zunächst bei allen drei Stämmen zu einem regen Aufschwung und raschem Anstieg der Mitgliederzahlen durch die erweiterten Möglichkeiten ihrer Stammesarbeit.

1983 zieht sich Oliver Leffler aus der aktiven BdP-Arbeit zurück. Er kündigt in Absprache mit dem Stadtjugendamt gegenüber der Stadt seinen privaten Mietvertrag über das Stammesheim, regt die Gründung eines gemeinsamen Trägervereins der drei Stämme für die Hausverwaltung an und empfiehlt diesen der Stadt München vorab als Nachmieter. Plötzlich auftauchende überaus interessierte private Nachmieterinteressenten aus dem Kreis der beiden anderen Stämme lehnen Oliver Leffler und die Stadt München einvernehmlich ab, da es mehr als fraglich war, ob mit diesen der Stamm Albatros sein Stammesheim noch länger behalten hätte.

Am 07.07.1983 gründen die drei Stämme den gemeinsamen "Pfadfinderverein Wolfratshauserstraße 151 e.V." als Hausverein für die Verwaltung ihres gemeinsamen Stammesheimes. Versuche des damaligen Vorstandes des BdP Bayern, der sich zuvor nie um die Raumproblematik seiner Sollner Mitglieder gekümmert hatte, sich in das übergabeverfahren mit unklaren Absichten einzuschalten, werden von der Stadt München barsch als kontraproduktiv zurückgewiesen. Schließlich verlangen absehbare änderungen in der Straßenplanung, die den Abbruch überflüssig machen, entsprechende Anpassungen des rechtlichen Konstruktes des Stammesheimes. Bis zur rechtlichen Klärung dieser Fragen blieb alles offen, nicht zum Nachteil der drei Stämme.

1985 werden die Ausbaupläne für die Wolfratshauserstrasse wegen langjähriger Bürgerproteste endgültig aufgegeben, das Pfadfinderhaus von der Abbruchliste gestrichen und von dem Liegenschaftsreferat in die Verwaltung des Sozialreferats mit Zweckbindung und Unveräußerlichkeit übergeben. Für die damit notwendig gewordene unbegrenzte rechtliche Lösung tritt die Stadt München an den BdP Bayern heran. Am 01.01.1986 schließen Stadt München und BdP Bayern einen unbegrenzten exklusiven Nutzungsvertrag über das Stammesheim. Der BdP Bayern überläßt die Verwaltung, alle Kosten und alles sonstige dem Hausverein der drei Stämme.

Jeder der drei Stämme machte inzwischen für seine Mitglieder sehr gute Pfadfinderarbeit mit klarem eigenem Profil. Zuvor deckten die Einzugsgebiete der drei Stämme den Münchner Süden nachbarschaftlich ab. Durch das gemeinsame Stammesheim ergab sich schnell eine Konzentration aller drei auf Alt-Solln. Die umliegenden Gebiete wurden von der nachrückenden und damit aufstrebenden DPSG übernommen. Das verschärfte die Konkurrenz zwischen den drei Stämmen. Immer wieder angedachte Fusionen der drei Stämme scheiterten an den zu unterschiedlichen Profilen und der offenen Konkurrenz zwischen ihnen. Die Konflikte nahmen zu. In wechselnden Allianzen machten sich die drei Stämme das Leben gegenseitig schwer. Albatros und Bussard-Süd fanden schließlich zu einem positiven Nebeneinander, das sie gemeinsam mit Martin-Luther-King nicht teilten. Eine Zeit der Stagnation auf hohem Niveau begann.


Zweite Krise: 1991-1998


Ab 1990 führt ständiger und teilweise ideologisch überhöhter Streit um schnell ins Abstruse abgleitende Stil-Theorien um das "echte Bündische" und dafür instrumentalisierte persönliche Befindlichkeiten unter den Rangern und Rovern zu einer schwindenden Qualität in der Gruppenführung und beim Programm. Die Mitgliederzahlen aller drei Stämme sinken, die Stammesführungen wechseln frustriert jährlich oder werden "abgesägt". Die Ranger und Rover sind nur noch mit sich selbst und ihren ideologischen Scheinproblemen beschäftigt und blockieren damit sich und eine sinnvolle Arbeit ihrer Stammesführungen.

Diese Entwicklung zieht zunehmend schwierige Kinder schwieriger Eltern an und stößt die anderen ab. Problematisches Verhalten von BdP-Mitgliedern aller drei Stämme im und um das Stammesheim häuft sich und erzeugt dem BdP in der Sollner öffentlichkeit einen zunehmend schlechten Ruf. Die benachbarten DPSG Stämme profitieren davon und haben regen Zulauf, der schlechte Ruf des Sollner BdP ist für sie die beste Werbung.

Der Stamm Martin Luther King löst sich in Folge dieser Entwicklungen 1992 als erster auf. Den Stämmen Albatros und Bussard-Süd kommt ihr gemeinsamer Gegner abhanden und ihr bislang positives Nebeneinander bekommt Risse und bröckelt.

1998 steht der Stamm Albatros in Folge der genannten Entwicklungen als zweiter vor der Auflösung. Die Stammesführung tritt mangels Rückhalt bei ihren Rangern und Rovern und einer erpresserischen Einmischung schwieriger Eltern schwieriger Kinder, die von einem der Rover für seine Machtspiele gegen die Stammesführung instrumentalisiert werden, zurück.

Neuaufbau: 1998 - 2007


Mit Oliver Leffler, Sebastian Ziegler (Wastl) und Guido Großmann wählen die Erwachsenen im Stamm, d.h. im Wesentlichen die alte Sippe Fregattvogel, konzertiert eine neue aber schon bewährte Führungsmannschaft in die Stammesführung. Diese entscheidet sich nach sechs Monaten vergeblicher Stabilisierungsversuche und auch schon überlegungen zu einer Stammesauflösung letztlich für einen grundlegenden Neuaufbau des Stammes, auch mitgliedermäßig, und dies von der Wölflingsstufe her. In der letzten Woche der Sommerferien 1998 wird für die Gründung einer neuen Meute geworben und am ersten Samstag nach Schulbeginn, am 19.09.1998, beginnt das neue Stammesleben mit der ersten Meutenstunde der neuen Meute Biber.

Neben guter und strukturierter pädagogischer Arbeit geht es beim Neuaufbau auch wesentlich darum, den früheren guten Ruf des BDP/BdP in der Sollner öffentlichkeit wieder herzustelln. Gutes und intensives Stammesprogramm, ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Eltern der Mitglieder und die positiv wahrnehmbare Mitwirkung im bürgerschaftlichen Leben Sollns sind die Voraussetzungen dafür. Gute öffentlichkeitsarbeit wird für den Stamm überlebenswichtig. Die Aufgaben werden sofort und nachhaltig angepackt. Grundlegende Strukturen werden dafür im Stammesleben eingeführt. Dazu gehört auch die bewußt gesteuerte Attraktivität des Stammes auch für weibliche Mitglieder und die bewußte Entwicklung und Bindung von auch weiblichem Führungsnachwuchs. Die stets beide Geschlechter repräsentierende Stammesführung trägt dazu wesentlich bei. Im Stamm Albatros sind seither Mädchen und Jungen, Frauen und Männer etwa gleichstark vertreten.

Die Veränderungen im Stamm Albatros werden schon 1999 von der Sollner öffentlichkeit positiv wahrgenommen. Der Stamm hat Zulauf und bekommt entsprechende Rückmeldungen. Zufriedene Eltern begeisterter Mädchen und Jungen empfehlen den Stamm weiter.

Das Verhältnis zum BdP Stamm Bussard-Süd im gemeinsamen Stammesheim, der dem Stil der 90er Jahre treu geblieben war, wird dadurch aber immer schwieriger. Konflikte stehen auf der Tagesordnung. Der Pfadfinderverein Wolfratshauserstraße 151 e.V. schottet sich mitgliedermäßig auf dem Stand von 1995 ab und wird gegen Albatros instrumentalisiert. Die gemeinsame Hausverwaltung verliert er dabei immer mehr aus den Augen. Albatros ignoriert ihn deshalb weitgehend.

Im Oktober 1999 nimmt der Stamm das erste Mal am Ramadama der Stadt München und Isarfischer an der Floßlände teil. Ein ökologisches Stammesprojekt ist geboren.

1999 nimmt der Stamm zum ersten Mal am 2. Adventssamstag mit einem eigenen Stand am Sollner Christkindlmarkt teil.

Am 23.09.2000 wird der Förderkreis Pfadfinderstamm Albatros gegründet und am 07.12.2000 ins Vereinsregister eingetragen. Im gleichen Jahr beginnt die Kooperation des Stammes mit der Altpfadfindergilde Bayern e.V. im VDAPG. Oliver ist Mitglied der Altpfadfindergilde, Christa Schmeißer, stellvertretende Gilden und Bundesvorsitzende der Altpfadfinder, wird Stammesmitglied. Das Friedenslicht wird durch Christa dem Stamm bekannt. Die Jungpfadfinderstufe wird als übergangsstufe von der Meute in die Pfadfinderstufe für die 10 bis 12 Jährigen eingeführt.

2001 wird der Förderkreis des Stammes Mitglied im Sollner Maibaumverein, dem Kartellverein der Sollner Vereine, und löst den Pfadfinderverein Wolftatshauserstraße 151 e.V., der seit 2 Jahren keinen Mitgliedsbeitrag mehr bezahlt hat, darin als Vertreter des BdP ab.

Peter Jürgen Lüders (PJL), Stammesgründer, wird zum Ehrenmitglied des Förderkreises ernannt.

Am 18.10.2001 wird die Altpfadfindergilde Bayern e.V, ständiger Gast im Stammesheim. Oliver geht für den BdP in das Münchner rdp/VDAPG-Friedenslichtteam und der Stamm Albatros nimmt erstmalig an der Aussendung des Friedenslichtes am 3. Adventssonntag im Münchner Dom teil.

Der Garten des Stammesheimes wird mit finanzieller Förderung des Bezirksausschuss 19 vom Stamm Albatros als "Sinnesgarten" neu angelegt. Die Stadt errichtet einen neuen Gartenzaun, ensemblegerecht als "Jägerzaun".

Der Förderkreis besteht 2001 seine erste Feuerprobe für den Stamm. Eine SPD-Stadtratskandidatin versucht sich im Wahlkampf zu profilieren, indem sie propagiert, das Stammesheim in einen offenen Jugendtreff umzuwandeln und die Pfadfinder rauszuwerfen. Die Stadtverwaltung wurde von ihr schon im Vorfeld dafür instumentalisiert. PJL deckt die Inrige auf und informiert den Stamm Albatros sofort. Sie scheitert an der vertraglichen Situation und an dem großen öffentlichen Widerstand, der vom BdP Bayern, dem Bezirksausschuss 19 und dem Förderkreis gegen diese Pläne geleistet wird. Die Stadtverwaltung rudert blamiert hilflos zurück, die Kandidatin wird nicht gewählt und von ihrer Partei nicht mehr aufgestellt.

2002 renoviert die Stadt München die Fassade des Stammesheimes, baut neue Fenster mit ensemblegerechten Läden ein, erneuert die Zugangstreppe und pflaster den Vorhof. Auch eine neue Therme wird eingebaut. Der im November vor dem Stammesheim errichtete Schaukasten erleichter dem Stamm Werbung und Information.

Das Aschermittwochsfischessen der Altpfadfinder findet 2002 erstmalig statt.

2003 wird die noch offene Garteneinfahrt von der Stadt mit einer zweiflügeligen Toranlage im Stil des Zaunes geschlossen. Das Müll- und Hundekotproblem ist damit beseitigt.

09. April 2003: Tod von Peter Jürgen Lüders, dem Stammesgründer und Träger des Bundesverdienstkreuzes (geb. 16.09.1922 in Berlin - gest. 09.04.2003 in München). Am 16. April findet in der Apostelkirche die große Trauerfeier für PJL mit mehreren hundert Trauergästen aus allen Bereichen seines bürgerschaftlichen und beruflichen Lebens statt. Der BdP Bundesvorstand und Landesvorstand sind anwesend und begleiten mit mehr als 200 Pfadfindern PJL auf seine letzte große Fahrt. Die Stammesführung Albatros, die meisten erwachsenen Albatrosse und der Vorstand des Förderkreises sind mit darunter. PJL wird am Waldfriedhof Solln im Feld 6, Reihe 1 in Grab 13 bestattet.

Hannelore Lüders, Wittwe von PJL, wird zum Ehrenmitglied des Förderkreises Pfadfinderstamm Albatros e.V. ernannt. Sie knüpft den Kontakt zwischen BdP Stamm Albatros und dem Lions-Club Isartal. Die finanzielle Förderung des Stammes über den Förderkreis durch die Dr. Adolf-Rupp-Stiftung des Lions-Club Isartal ist direkte Folge davon.

Am 04. März 2004 schließen die Stämme Albatros und Bussard-Süd mit dem BdP Bayern einen Nutzungsvertrag über ihr gemeinsames Stammesheim, der das schwierige Miteinander im Sinne des BdP regelt. Guido Großmann, langjähriger Stammes- und Förderkreisschatzmeister, wird im gleichen Monat Landesschatzmeister des BdP Bayern. Der Stamm Albatros baut über Ostern eine neue Küche im Stammesheim ein.

Am 29.01.2005 beschließt die Stammesversammlung des Stammes Albatros seine Satzung als nicht eingetragener Verein gemäß Aufforderung durch das Finanzamt München an den BdP Bayern.

Im März 2005 löst sich der BdP Stamm Bussard-Süd mangels Mitgliedern auf. Am 16.04. übernimmt der Förderkreis Pfadfinderstamm Albatros e.V. die Verwaltung des Stammesheimes, am 23.04. wickelt der BdP Bayern mit der Materialübernahme die Auflösung des Stammes Bussard-Süd abschließend ab. Am 15.05. übernimmt der Stamm Albatros in einer Ergänzung zur Nutzungsvereinbarung vom 04.03.2004 mit dem BdP Bayern alle Rechte und Pflichten des ehemaligen BdP Stammes Bussard-Süd im Stammesheim. Der Pfadfinderverein Wolfratshauserstrasse 151 wird aufgelöst.

01. April 2005: Jubiläum 25 Jahre Stammesheim Wolfratshauserstraße 151.

Oliver Leffler und Jojo Rappold nehmen Ende März 2006 als BdP-Vertreter am Empfang des Präsidenten der World Scout Foundation, des Königs von Schweden, für den rdp in München teil und treffen Eduardo Missoni, WOSM Generalsekretär, beim abendlichen Empfang für den rdp bei Herzog Franz von Bayern.

Im Mai 2006 beginnt, ausgehend vom Friedenslichtteam München, mit einem gemeinsamen Meutenlager in Unterschwillach bei Jojo Rappold die Kooperation mit dem PSG/VCP Stamm Nemeta in Wörth bei Erding.

Im Sommer nehemen alle Sippen des Stammes Albatros aktiv an der bayernweiten Sozialaktion des Bayerischen Jugendringes "Zeit für Helden" teil.

2007: weltweites Jubiläumsjahr Scouting100

Zum Thinking Day 2007 wird nach 9 jährigen konzeptionellen Vorarbeiten (Guido Großmann / Oliver Leffler) und Erprobungen (Guido Großmann / Oliver Leffler / Jan Friedrich)und einjähriger Konzipierung (Jojo Rappold / Jan Friedrich / Oliver leffler) das Spurbuch Pfadfinden des BdP Stammes Albatros im Stamm eingeführt. Es strukturiert die pädagogische Arbeit und sichert die Qualitätsstandards der Stammesarbeit. Es ist der Leitfaden der stammesinternen Ausbildung.

Die Späherstufe wird darin in der Pfadfinderstufe als 2 jährige übergangsstufe zwischen Pfadfindern und Rangern & Rovern eingeführt.


Im Juni nehmen die Sippen Karibu und Piranha an der großen Jubiläumsfeier der österreichischen Pfadfinder am Residenzplatz in Salzburg teil.

Am 01. August 2007 feiert der Stamm auf dem VCP-Bundeszeltplatz Großzerlang in Mecklenburg zusammen mit anderen rdp-Stämmen scoutings sunrise. Gleichzeitig feiert er 40 Jahre Stamm Albatros.

Im September nimmt die Stammesführung am Staatsempfang für die bayrischen rdp-Pfadfinder in der Münchner Residenz teil. Zum anschließenden Festgottesdienst im Münchner Dom kommt der Stamm hinzu. Die Rover-Runde Kaiman hat als BdP-Gabe eine tragbare Kohte gebaut und trägt sie feierlich zum Altar. Dort springt der darin verborgene Niklas Whittlesey heraus und beginnt stilgerecht im Hordentopf "abzukochen". Die Zelebranten sind begeistert. Alles lacht. Eine Messe im Sinne von BiPi - Pfadfinden pur!

Anlässlich des Staatsempfangs wird das gemeinsame rote Ringhalstuch im rdp - und im Stamm Albatros - eingeführt. Es ist das gemeinsame rdp-Jamboree-Halstuch vom Jubiläumsjamboree 2007 in England.

Monika Arendt wird anlässlich des Jubiläums 40 Jahre Stamm Albatros zum Ehrenmitglied des Förderkreises ernannt. Es ist eine kleine Geste des Dankes für ihre jahrelange stoische Geduld, mit der sie den Stamm einst mehrmals die Woche im Keller ihres Hauses ertragen hat. Ohne diese selbstlose Hilfe gäbe es den Stamm schon lange nicht mehr.

Mit der Einführung des Spurbuches ist die Aufbauphase rückblickend abgeschlossen worden. Dass dies gleichzeitig mit scouting100, 40 Jahre Stamm Albatros und der Einführung des rdp-Halstuches eintrat ist zufällig aber passend. Eine neue ära beginnt - für den Stamm, für das deutsche Pfadfinden und für das weltweite Pfadfinden.

2008 - 2009: Konsolidierungsjahre



Im Mai 2008 nimmt der Stamm im rdp-Team an dem Jubiläumsfest 850 Jahre Stadt München teil.

Hannelore Lüders nimmt gesundheitsbedingt das letzte Mal an einer Stammesveranstalung teil, dem Sommerfest. Sie teilt Oliver Leffler dabei mit, dass sie einst die Geschichte des Sollner BdP sich anders vorgestellt und gewollt, die Realitäten dann aber akzeptiert habe und sie jetzt rückblickend für gut befände. Ihr Handeln hat dem in den letzten Jahren schon entsprochen. Oliver bedankt sich bei ihr für alles, was sie den Pfadfindern über Jahrzehnte hinweg gegeben hat.

2009: deutsches Jubiläumsjahr Pfadfinden100 - es begann in München

Der rdp-Bayern feiert zusammen mit dem VDAPG das Gründungsjubiläum des deutschen Pfadfindens.

Oliver Leffler initiiert und koordiniert ein rdp/VDAPG-Bayern-Team, das die Vorgänge, die zur Gründung der ersten deutschen Pfadfindergruppe, des Ersten Münchner Pfadfinderzuges (1.MPZ) unter Franz Paul Wimmer am 25.09.1909 am Alten Realgymnasium in München (heute Oskar von Miller Gymnasium) geführt haben erhellt, dokumentiert und feiert. Das BdP Bayern-Archiv ist maßgeblich daran beteiligt.

Am 09. Mai 2009 findet in Gottsdorf bei Passau die Geburtstagsfeier mit Franz Paul Wimmer (22.02.1878 - 12.05.1966) an seinem Grab statt. Eine Gedenkplatte wird am dazu renovierten Familiengrab angebracht. Der DPSG Stamm Untergriesbach ist Mitveranstalter.

Am 23.05.2009 findet in Fischach bei Augsburg die Geburtstagsfeier mit Dr. Alexander Lion (15.12.1870 - 03.02.1962) an seinem Grab statt. Das Grab und die Gedenkplatte des BDP wurden dazu renoviert. Der Markt Fischach ist Mitveranstalter.

Am 25.09.2009 findet die große Geburtstagsfeier für den 1. MPZ im Hof des Oskar von Miller Gymnasiums statt. Die von Schülern des Gymnasiums erstellte Ausstellung zum 1. MPZ wird eröffnet. Eine Gedenkplatte für Franz Paul Wimmer und den 1.MPZ im Portal der schule wird eingeweiht. Wimme war Lehrer an der Schule, die ersten deutschen Pfadfinder seine Schüler.

Schirmherren der Feiern sind der Bayerische Ministerpräsident und der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München. Mitveranstalter sind die Stadt München, der Bezirksausschuss 12 und das Oskar von Miller Gymnasium. Gefördert wird Pfadfinden100 von der Stiftung Pfadfinden. Kultusminister Spaenle überbringt die Grüße des Ministerpräsidenten, Stadtrat Christian Müller die des Oberbürgermeisters.

TuWas, das soziale Projekt für die Pfadfinderstufe, wird in Kooperation mit dem Inselhaus in Eurasburg fester Bestandteil des Stammesprogramms. Es hat Tradition! Der Kontakt wurde über Thorsten Sponholz, ehem. BdP-Pfadfinder, vom Lions-Club Isartal vermittelt, das Projekt wird für die BdP-Bundesaktion "Weltverbesserer" angemeldet.

12. September: Teilnahme an der Gedenkfeier für den ermordeten Dominik Brunner am Sollner S-Bahnhof. Brunner wollte Kinder vor zwei jugendlichen Schlägern und Erpressern schützen und starb an den Folgen ihrer Schläge.

Die Jungpfadfinderstufe Tatonka wird am 19.09.2009 aus der Gilde Feuerreiter ausgegliedert und zur selbständigen Jungpfadfindergilde erhoben.

Nach 10 Jahren sagt der Stamm die weitere Teilnahme am Sollner Christkindlmarkt ab, da der Veranstalter kurzfristigst und gegen alle Absprachen die Teilnahmebedingungen für den Stamm zu Gunsten eines eigenen Vorstandsmitglieds so verschlechtert hat, dass sich die Teilnahme für den Stamm nicht mehr lohnt.

Der Stamm Albatros beginnt mit der Aussendung des Friedenslichtes in den beiden Alt-Sollner Kirchen Sankt Johann Baptist (kath.) und Apostelkirche (evang.) am 4. Advent, eine Woche nach der zentralen Aussendung im Münchner Dom.

Im Horst Tassilo: 2010 - heute



Der Stamm hat fast 100 Mitglieder.

Christa Schmeißer bleibt und Helmut Reitberger wird ab 01.01,2010 Bundesverbandsvorstand des Verbands Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG). Christa wird zusätzlich Generalsekretärin der Mitteleuroparegion der europäischen Altpfadfinder.

Am 30.01.2010 beschließt die Stammesversammlung die Satzung des Stammes Albatros als eingetragener Verein, am 10.05.2010 wird die Satzung beim Amtsgericht München Registergericht unter VR 202938 eingetragen, nachdem der BdP Bundesvorstand noch Korrekturen verlangt hatte.

Am 01. Mai findet der von der Stiftung Pfadfinden finanziell und vom BdP Bundesamt inhaltlich unterstützte Workshop Prävention sexualisierter Gewalt für alle Stammesmitglieder und den Förderkreis statt.

Guido Großmann, langjähriger Stammes- und Landesschatzmeister wird im Mai 2010 Bundesschatzmeister des BdP.

Während der Sommerferien renoviert die Stadt München den innenbereich des Stammesheimes aufwendig und stilgerecht. Neue brandsichere Türen werden eingebaut, das Treppenhaus renoviert, alle Wände gestrichen und eine Schließanlage für alle Türen eingebaut.

10. Juli: Wiedergründung des Horstes Tassilo in Hörlkofen bei Erding als rdp-Horst zusammen mit dem dortigen PSG-Stamm Nemeta, dem dortigen VCP-Stamm Nemeta und der Altpfadfindergilde Bayern e.V. Fred Wohner (ehem. BDP/BdP) von der Bayerngilde war letzter Horstkanzler des alten Horstes Tassilo und ist Gründungssprecher des neuen Horstes Tassilo. Die enge konkrete Zusammenarbeit der Horstpartner ist in vielen Jahren erfolgreich gewachsen und hat jetzt noch ihren Namen bekommen. Erster Horstsprecher 2010 ist Andreas Schumann von der Altpfadfindergilde Bayern e.V..

Dem alten Horst Tassilo (1965 - 1976) waren der BDP/BdP-Stamm Albatros und die Erdinger Stämme aus PSG, CP (Vorgänger des VCP) und der DPSG eng verbunden gewesen.

24. Oktober: Die Horstversammlung übernimmt das rdp-Modell für ihre repräsentative Struktur. Zur Horstsprecherin 2011 wird Andrea Jaumann (PSG) gewählt. Das Sprecheramt wechselt künftig jährlich in fester Reihenfolge durch die Bünde des Horstes.

TuWas 2009 und 2010 werden von der Aktion Weltverbesserer des BdP mit Dankesurkunden geehrt.

Herbst 2010: Jubiläum 10 Jahre Förderkreis Pfadfinderstamm Albatros e.V.

27.10.2010 Tod von Hannelore Lüders (geb. 25.05.1924 in Naumburg/Saale - gest. 27.10.2010 in München). Frau Lüders ist die Wittwe des Stammesgründers PJL und Ehrenmitglied des Förderkreises. Da der Stamm am Herbstlager bei Bad Staffelstein weilt, kann er leider nicht zur Trauerfeier kommen.

Die Kooperation mit dem Lions-Club Isartal und das soziale TuWas-Projekt des Stammes sind neben ihrer beider geschichtlicher Bedeutung für den Stamm die lebendigen Vermächtnisse von Frau Lüders und Peter Jürgen Lüders im Stamm Albatros.

2011



Der gemeinsame Horst-Halstuchring und das Horstbanner werden im Januar 2011 im Horst Tassilo eingeführt.

März bis Mai: Die Stiftung Pfadfinden fördert die Ausbildung der Gilde Feuerreiter und des R/R Clan Corsaren in Erster Hilfe und Rettungsschwimmen durch die Wasserwacht München.

11. Juni - 18. Juni:Landespfingstlager BdP Bayern am Zellhof bei Salzburg. Die ausgebildeten Rettungsschwimmer der Pfadfindergilde Feuerreiter und des R/R-Clan Corsaren sorgen für ungetrübte Badefreuden der anderen Stämme. Der Horst Tassilo gewinnt den ersten Preis beim Singewettstreit in der Kategorie "Fahrtengruppen", seine Wölflinge den dritten Preis in der Kategorie "Meuten".

09. Juli: Der Horstaktionstag "Springkrautjäten" in Wörth bei Erding findet große Aufmerksamkeit in der öffentlichkeit und im BdP. Logo berichtet. Der Erfolg führt dazu, als zweites ökologisches Projekt neben dem Ramadama künftig einen ökologischen Horstaktionstag wechselnd bei Wörth und Solln in das Stammesprogramm mit aufzunehmen.



27. Juli - 07. August: 22. World Scout Jamboree in Schweden "Simply Scouting". Der Albatros-Rover Peter Eneff ist Mitglied des internationalen Jamboree-Teams und bringt den Pfadfindern aus aller Welt die deutsche Schwarzzeltkultur in der "Black Tent Academy" näher.

August: Der Albatros-Rover Philipp Sosna ist Teamer am Zellhof, dem österreichischen Pfadfinderdorf bei Salzburg.

Ab September 2011:Teilnahme aller Sippen an "Scout-Challenge", einem Sippenwettbewerb des BdP Bayern.

17. September: Der Horsttag 2011 führt 100 Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Horstes Tassilo in den Kletterwald auf dem Blomberg. Action berichtet und stellt den Horst dem BdP Bayern vor.

08. Oktober: Mitarbeit bei der Renaturierung des Schwarzlaichmoores bei Peiting in Kooperation zwischen Stamm, Förderkreis und BundNaturschutz.Der Erfolg führt dazu, dieses Projekt als drittes ökologisches Jahresprojekt mit in das Stammesprogramm fest aufzunehmen.


Mitte Oktober: In den beiden Sippenräumen im 1. Stock werden umlaufende Sitzbänke eingebaut. Der Speicherverschlag erhält eine verschließbare Tür. Damit sind die Ausbauarbeiten im Stammesheim abgeschlossen.

Oktober: Zum Horstsprecher 2012 wird Oliver Leffler (BdP) gewählt.
TuWas2011 fällt aus, da der Kooperationspartner, das Inselhaus in Eurasburg, das Interesse an einer Kooperationn verloren hat und auf Anfragen nicht reagiert. Die Suche nach einem neuen Kooperationspartner beginnt.

2012



28. Januar: Stammesversammlung mit Wahlen:
Stammesführung 2012/13: Oliver Leffler Stammesführer), Jojo Rappold (1. stellv. Stammesführer), Teresa Krebs (2. stell. Stammesführerin), Michael Krach (3. stellv. Stammesführer), Bettina Egle (Schatzmeisterin). Zwei ehemalige Wölflinge des Neubeginns im Herbst 1998 sind nun Mitglieder der Stammesführung.

Januar/Februar2012: Die Explorer-Belt-Expeditionen der R/R für 2012 nehmen Gestalt an.

Das Anwesen des Stammesheimes wird im Rahmen einer Umstrukturierung der städtischen Verwaltung vom Sozialreferat in die Obhut des Kommunalreferats Abteilung "Facility Management" übergeben. Die Verschlankung der Verwaltung ist der Grund.

Im März 2012 wird TuWas2012 konkret. Thorsten Sponholz vom Lions-Club Isartal vermittelt dem Stamm den Kontakt zur Jugendsiedlung Hochland bei Königsdorf an der Isar. Deren Leiter, Herr Birzele, kommt aus der DPSG. Planungen für ein Skilager in den Faschingsferien 2013 werden nach Jahren ohne Skilager von der Gildenführung Feuerreiter begonnen.